Um 12:02 Uhr schrillten die Funkmeldeempfänger bei den Mitgliedern der Feuerwehren Brokstedt, Sarlhusen und Fitzbek mit der Meldung, dass in Brokstedt in der
Straße Siek ein großes Wohn- und Wirtschaftsgebäude brennt.

Straße Siek ein großes Wohn- und Wirtschaftsgebäude brennt. Die ersten eintreffenden Kräfte fanden eine im Erdgeschoss brennende große Scheune vor, die direkt mit dem Wohngebäude verbunden ist.
In Hinblick auf eine mögliche Brandausbreitung ließ der Einsatzleiter aus Brokstedt, Patrick Eckert, die Wehren Wrist und Kellinghusen nachalarmieren.
Bei dem Gebäude handelt es sich um einen zweigeschossigen Bau mit
Wellblechverkleidung und einem Dach, auf dem eine Photovoltaikanlage verbaut ist. Die Flammen schlugen bereits aus dem Dach eines Anbaus, als die ersten Rohre vorgenommen wurden. Im Inneren standen diverse Autos und Wohnwagen inklusive mehrerer Gasflaschen, die die Brandlast noch vergrößerten. Gesteuert wurden die Tätigkeiten der insgesamt 19 Atemschutzgeräteträger und der beteiligten Kräfte über den Einsatzleitwagen der Feuerwehr Wrist. Die Drehleiter aus Kellinghusen stand für den Fall des Feuerdurchbruchs durch die Dachhaut mit dem Wasserwerfer unter Druck bereit. Glücklicherweise erwies sich die Stahlbetondecke im Erdgeschoss als so massiv, dass das Feuer nicht ins Obergeschoss durchbrach.

Der Einsatz von sechs Rohren im umfassenden Einsatz von innen und außen sicherten den Erfolg, das Feuer konnte auf den vorgefundenen Entstehungsraum gehalten werden. Das Wohnhaus war bis auf geringfügige Raucheinwirkungen nicht betroffen.

Die alarmierten Brandermittler der Kriminalpolizei nahmen mit der örtlichen Polizei noch an der Brandstelle die ersten Ermittlungen auf.

Die insgesamt 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr arbeiteten perfekt zusammen, sodass der Einsatzleiter Patrick Eckert resümierte: "Es ist
eine absolut lobenswerte Zusammenarbeit von allen, als wären wir eine Wehr!"

Während die letzten Nachlöscharbeiten unter Atemschutz liefen, konnten die ersten Helfer ein warmes Würstchen und Erfrischungsgetränke zu sich nehmen. Erst nach mehreren Stunden verließ die zuständige Feuerwehr Brokstedt die Einsatzstelle.

Text und Bilder: Klaus Rahlf / Pressesprecher FF Kellinghusen